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Unterschreibe Liebe zum Lernen

Lerntherapie

Diese Seite gibt Ihnen Antworten auf die Fragen

  • Was ist Lerntherapie und wann ist sie angebracht?

  • Wie läuft Lerntherapie bei Lerntherapie Rösler ab?

  • Was gibt es gegebenenfalls an Finanzierungsmöglichkeiten?

Was ist Lerntherapie und wie unterscheidet sie sich von klassischer Nachhilfe?

     Lerntherapie ist eine gezielte Unterstützung für Kinder mit Lernschwierigkeiten, die über reines Üben hinausgeht. Sie berücksichtigt individuelle Stärken, den Lern- und Entwicklungsstand sowie emotionale Begleiterscheinungen. Ziel ist neben dem Aufbau der Grundlagen im Lesen/Schreiben/Rechnen, dass das Kind Lernprozesse versteht, Selbstvertrauen gewinnt und Freude am Lernen zurückgewinnt.

Wann ist Lerntherapie angebracht?

  • Wenn schulische Schwierigkeiten trotz Übung und fachlicher Unterstützung über längere Zeit bestehen.

  • Wenn das Kind vermehrt Frustration, Stress, Ängste oder Blockaden beim Lernen zeigt.

  • Wenn Lese-, Rechtschreib- oder Rechenschwierigkeiten (wie Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Dyskalkulie) vermutet werden oder bereits diagnostiziert sind.

  • Wenn schulische Leistungen trotz Üben nicht stabil besser werden.

 

Wie kann Lerntherapie helfen?

  • Individuelle Förderung auf Basis einer ausführlichen Diagnostik.

  • Aufbau/Schonung des Selbstwertgefühls und der Motivation

  • Hilfe beim Umgang mit Lernstress und Ängsten.

  • Aufbau einer positiven Lernhaltung und Handlungssicherheit im Alltag.

 

Unterschied zu Nachhilfe

     Im Gegensatz zur Nachhilfe wird bei der Lerntherapie nicht primär am Schulstoff gearbeitet, sondern an den Voraussetzungen / Grundlagen. Lerntherapie betrachtet Ursachen, Lernprozesse und psychologisch-emotionale Aspekte. Letzteres bedeutet auch eine besondere Berücksichtigung von psychischen Begleiterscheinungen wie Lernstress, Ängsten oder Motivationsproblemen.

     Der Blickwinkel der Lerntherapie ist ressourcenorientiert. Es wird also geschaut, was das Kind bereits kann. Da die Kinder oft bereits durch viele negative Lernerfahrungen geprägt sind, sind der emotionale Umgang mit Lernfragen, der Aufbau des Selbstwerts, der Zuversicht und damit der Lernmotivation wichtige Punkte. Eine Methode dabei ist die Arbeit an der sogenannten Nullfehler-Grenze. Das ist das Anspruchsniveau, das das Kind mit hoher Wahrscheinlichkeit fehlerfrei bewältigen kann, ohne unterfordert zu sein.  

     Grundlage ist eine gründliche Förderdiagnostik - sowohl am Anfang, um zu sehen wo das Kind steht, als auch begleitend zur weiteren Entwicklung des Kindes und ggf. Anpassung der Ziele und/oder Förderpläne.

     Darüber hinaus integriere ich auch das Umfeld des Kindes. Dazu gehören zum Beispiel Beratung der Eltern für die Unterstützung zu Hause sowie Austausch mit Lehrkräften und ggf. weiteren Fachleuten/Einrichtungen. ​​

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Ablauf der Lerntherapie bei mir

     Die Therapie erfolgt wöchentlich in individuellen 50-minütigen Sitzungen (1:1-Setting). Die Dauer richtet sich nach dem Einzelfall und der Entwicklung des Kindes. Sie kann von wenigen Monaten bis zu zwei oder mehr Jahren gehen.

     In den ersten Terminen liegt der Fokus auf einer gründlichen Diagnostik. Hierbei schaue ich, was Ihr Kind schon kann und wie es sich in Bezug auf Lernsituationen verhält, spreche mit ihm über seine Interessen, Vorstellungen, Ziele und Sorgen. Ich setze dabei sowohl standardisierte und normierte Testverfahren als auch informelle Tests, individuelle Verhaltensbeobachtung und Spiele ein. Ab der 2. Stunde schaue ich mir ergänzend Unterlagen wie eventuell bereits vorhandene Diagnoseergebnisse und Schulhefte an. Auf Grundlage all dieser Informationen erstelle ich einen individuellen Förderplan.

     Nach ca. 4  Terminen folgt ein Gespräch, in dem wir über die bisherigen Ergebnisse und das weitere Vorgehen sprechen. Hierbei kann das betreffende Kind je nach Alter und Situation ganz oder teilweise dabei sein und ggf. auch Einfluss nehmen. Das "weitere Vorgehen" beinhaltet insbesondere eine Entscheidung darüber, ob und wie die Lerntherapie fortgesetzt werden soll. Gerade bei schon etwas älteren Kindern ist mir an dieser Stelle ein offenes Einverständnis des Kindes zur weiteren Teilnahme und Mitarbeit wichtig. Deswegen werde ich mit ihm in der Regel auch schon vor dem gemeinsamen Gespräch gesprochen haben. Natürlich können Sie die Entscheidung auch anschließend in Ruhe zu Hause treffen.  

     Begleitend zur Therapie erfolgen Elterngespräche, in denen es um einen Austausch zum Beispiel über die Entwicklung des Kindes, eine mögliche Plananpassung, Unterstützung zu Hause und ähnliches geht. In Absprache mit den Erziehungsberechtigten können auch Gespräche mit Lehrkräften, (Schul-)Psycholog*innen o.ä. stattfinden. 

Finanzierungsmöglichkeiten

     Lerntherapie ist in der Regel eine privat zu zahlende Leistung. Sie ist in der Steuerklärung als besondere Belastung absetzbar. Bei einer offiziellen LRS- oder Dyskalkulie-Diagnose kann in Verbindung mit einer drohenden seelischen Beeinträchtigung die Kostenübernahme durch das Jugendamt beantragt werden. Bei mir wird eine solche Finanzierung über das Jugendamt erst im Laufe der nächsten Monate möglich sein. 

Sie haben Fragen oder möchten einen Therapieplatz?
Schreiben Sie mir gerne eine Mail oder buchen Sie einen kostenlosen Gesprächstermin:

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